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Saab senkt Verkaufsziele deutlich

Saab hat seine Verkaufsziele deutlich reduziert. GM-Europachef Carl-Peter Forster sagte zu Automotive News Europe, dass der Hersteller nur mehr 160.000 bis 170.000 Einheiten jährlich absetzen wolle, statt ursprünglich geplanter 250.000 Autos.

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Die neu angepeilten Zielvorstellungen für Saab sind eine enorme Abweichung von den ursprünglich geplanten 250.000 verkauften Autos im Jahr. Im Bild der 9-7X.


Göteborg. Die General Motors-Tochter Saab hofft durch niedrigere Verkaufsziele und eine neue Produktpalette in den nächsten Jahren den Sprung zurück in die Profit-Zone zu schaffen. "Man kann seine Ambitionen für einem Premiumwagen natürlich immer weiter ausweiten, aber es gibt eine natürliche Grenze, wie viel man verdienen kann", sagte GM-Europa-CEO Carl-Peter Forster der Fachzeitschrift Automotive News Europe (ANE). "Darum haben wir unsere Ansprüche reduziert, auf etwa 160.000 bis 170.000".

Die neu angepeilten Zielvorstellungen sind eine enorme Abweichung von den ursprünglich geplanten 250.000 verkauften Autos im Jahr, die Forsters Vorgänger, Peter Augustsson, als Maßgabe gesetzt hatte. Augustsson verließ die Firma im März 2005. Obwohl Saab im vergangenen Jahr einen Rekordverkauf von 133.167 Fahrzeugen verzeichnen konnte, gelang es nicht, die Marke wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. "Wir müssen noch viel zur Kostendämpfung tun", sagte Saab-Geschäftsführer Jan-Ake Jonsson der ANE, betonte aber, man sei "vom Break-Even nicht mehr weit entfernt".

Bei Saab hofft man, dass die nächste Generation der 9-3 und 9-5 Linie bei den ehrgeizigen Zielen helfen werden. Auch neue Modelle, beispielsweise ein Viertürer in Konkurrenz zu den Audi A3 und BMW 1 Serien, sollen dazu beitragen, die Marke wieder profitabel zu machen.



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Samstag, 23. Juni 2007, 13.43 Uhr Artikel versenden Artikel drucken

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