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GM Europe sieht Wachstum im Osten

General Motors Europa sieht ein großes Wachstumspotenzial in Mittel- und Osteuropa. Vor allem die Marke Chevrolet werde von der steigenden Nachfrage profitieren, sagte Verkaufschef Jonathan Browning auf dem Automotive News Europe-Kongress in Prag.

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Jonathan Browning, GM Europe-Vice-President Marketing, sieht großes Wachstumspotenzial in Osteuropa.


Prag. General Motors Europe rechnet mit einem kräftigen Marktwachstum in Mittel- und Osteuropa. „Wir sehen eine Möglichkeit zur Volumensteigerung“, sagte der für Verkauf und Marketing verantwortliche Vizepräsident Jonathan Browning am Dienstag in Prag. Im laufenden Jahr rechne er mit 505.000 Verkauften Fahrzeugen der GM-Marken, zu denen auch Opel, Saab, Chevrolet und Hummer gehören. 2006 hatte GM Europe in diesem Markt noch 350.000 Fahrzeuge abgesetzt, 2001 waren es rund 100.000 gewesen. Ausschnitte aus der Rede von Browning können Sie sich über den Link unter diesem Artikel anhören.

Vor allem Chevrolet habe großes Potenzial, sagte Browning. Er halte eine Million Chevrolet-Verkäufe pro Jahr in naher Zukunft in Osteuropa für möglich. Für 2007 rechnete er mit 450.000 Neuzulassungen nach 162.000 im Jahr 2003. „Wir sehen Wachstum bei Chevrolet in ganz Europa, aber es ist definitiv die richtige Marke für Osteuropa“, sagte Browning weiter.


Umsatz je Fahrzeug deutlich gesteigert


Auch in Russland erwartete Browning erhebliche Zuwächse. Im laufenden Jahr wolle GM dort 240.000 Fahrzeuge absetzen nach 66.000 in 2004. Der Marktanteil solle auf zehn Prozent (2004: 4,2 Prozent) wachsen. „Russland ist auf dem Weg zum drittgrößten Markt für GM nach UK und Deutschland“, sagte er.

GM habe in den letzten Jahren seinen Umsatz je Fahrzeug deutlich gesteigert. Habe die Kennzahl 2004 noch bei etwas über 16.000 Dollar per Unit gelegen, erreiche der fahrzeugbezogene Umsatz nun mehr als 18.000 Dollar. Vor allem der Opel Astra liefere bessere Margen ab als sein Vorgänger.



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Dienstag, 26. Juni 2007, 11.08 Uhr Artikel versenden Artikel drucken

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