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Ford eröffnet in Moskau sein größtes Autohaus in Europa
Ford produziert in Russland schon seit 1998 - und erntet nun die Früchte dieser Strategie.
Köln. Ford of Europe reagiert auf die rasant steigende Nachfrage in Russland mit der Eröffnung neuer Autohäuser. In Moskau wurde jetzt das größte Ford-Autohaus in Europa gestartet. "Der Automobilmarkt in Russland wächst schnell und die Eröffnung des größten Ford-Autohauses in Moskau ist ein schlagender Beweis dafür", sagte Ingvar Sviggum, Vizechef für Verkauf und Marketing von Ford in Europa. Das "Ford Center Ismailowo" umfasst insgesamt 7500 Quadratmeter Nutzfläche, davon entfallen 1557 Quadratmeter auf die Verkaufsfläche und 5109 Quadratmeter auf den Werkstattbereich. Unter stehen den Mechanikern 29 Fahrzeuglifte und eine eigene Lackiererei zur Verfügung.
Derzeit verfügt Ford in Russland über 134 Vertretungen in 85 Städten. Bis zum Jahresende sollen weitere 28 Autohäuser in dann 96 Städten hinzukommen.
Neuer Mondeo ab 2008 auch in Russland produziert
Ford hat seinen Absatz in Russland in den ersten sechs Monaten diesen Jahres nach eigenen Angaben um rund 122 Prozent auf 81.782 Fahrzeuge gesteigert. Vom Volumenmodell Focus wurden 46.173 Stück verkauft, ein Plus von 85 Prozent. Der kleinere Fusion wurde 20.313 Mal geordert, eine Steigerung um 373 Prozent. In diesem Jahr will Ford in Russland 170.000 Fahrzeuge verkaufen.
Ford sieht sich in Russland als größter Automobilimporteur des Landes und rechnet damit, dass der gesamte russische Neuwagen-Automobilmarkt bis zum Jahr 2011 der größte Markt in ganz Europa sein wird.
Jüngst hatte der Autobauer bekannt gegeben, den neuen Mondeo von 2008 an auch in Sankt Petersburg für den russischen Markt zu bauen. Dafür will Ford rund 100 Millionen US-Dollar in sein Werk investieren. Die Jahreskapazität des Werkes soll von 72.000 Fahrzeugen auf 125.000 Einheiten im Jahr 2009 aufgestockt werden, 100.000 davon sollen auf den Focus entfallen.
Ford war schon 1998 als erster ausländischer Automobilhersteller mit einer eigenen Produktion nach Russland gekommen und erntet nun die Früchte dieser Strategie. Die Produktion im Land ermögliche nicht nur wettbewerbsfähige Preise, sondern auch Anpassungen an die Besonderheiten des russischen Marktes, sagte Sviggum.
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